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Hast du Bauchfett?
Dienstag, April 20th, 2010 at 14:52
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Liegt dein Sixpack unter einer Lage Fett versteckt?
Du bist nicht alleine, viele Leute haben sogenannte Problemzonen. Bei den Männern ist es meist der Bauch und bei den Frauen der Po und die Oberschenkel. Obwohl man am ganzen Körper Fett hat sieht man es an diesen Zonen am besten.
Diese Problemzonen werden stark von deinem Hormonhaushalt beeinflusst und wo das Fett ansetzt wird von den Hormonen bestimmt, welche ausser Kontrolle geraten sind.
Heute möchte ich lediglich auf das Bauchfett eingehen.
In letzter Zeit wurde in den Fitnessmedien oft über den Zusammenhang von Bauchfett und dem Hormon Cortisol diskutiert. Einfach gesagt, je höher dein Cortisolspiegel desto eher neigst du dazu mehr Bauchfett zu haben. Genauso sieht es auch umgekehrt aus, je mehr Bauchfett du hast desto höher der Cortisolspiegel.
Natürlich ist ein hoher Cortisolspiegel auch noch aus anderen Gründen schädlich, aber wir wollen uns jetzt auf das Bauchfett fokussieren.
Anstatt darunter (Bauchfett) zu leiden kann man dem logischerweise entgegenwirken in dem man den Cortisolspiegel senkt. Klingt einfach, ist es aber nicht.
Im Internet werden auch ominöse Anti-Cortisolpillen verkauft, welche natürlich nichts bringen und von irgendwelchen Pillenwunder würde ich sowieso immer abraten. Und überhaupt, macht es nicht mehr Sinn sich sein Geld zu sparen und gleichzeitig noch Fett zu verbrennen?
Hast du gewusst, dass man Hormone mit Hormonen bekämpfen kann? Man muss „lediglich“ herausfinden, welches man gegen welches einsetzen kann, in diesem Fall ist das Wachstumshormon der Schlüssel zu einem flachen Bauch.
Das Wachstumshormon wird in der Hypophyse oder auch Hirnanhangsdrüse produziert und befindet sich mitten in unserem Schädel. Das Wachstumshormon ist eines der effektivsten Sachen um überschüssiges Cortisol zu bekämpfen.
Es ist kinderleicht, wenn du weniger Cortisol willst musst du nur mehr Wachstumshormon produzieren. Sag deinem Körper einfach, dass er mehr produzieren soll :-)
Schön wärs, wenn es so einfach wär.
Glücklicherweise gibt es bestimmte Trainingsarten, welche die Wachstumshormonproduktion erheblich fördern. Hormone werden ja bekanntlicherweise immer als Reaktion zu Etwasem ausgeschüttet, das Wachstumshormon kommt als Antwort auf die Milchsäure. Milchsäure ist ein Abfall-Nebenerzeugnis, welches während dem Training durch diverse chemische und metabolische Prozesse entsteht.
Wenn du also auf eine gewisse Weise trainierst kannst du mehr Milchsäure produzieren, welches wiederrum viel Wachstumshormon zur Folge hat und dieses bekämpft dann deinen zu hohen Cortisospiegel. Wie wir schon wissen sorgt weniger Cortisol für weniger stures Bauchfett.
Wie funktionierts?
Während Milchsäure bei den meisten Arten von intensivem Training erzeugt wird gibt es eine ungewöhnliche Trainingsart bei welcher noch mehr Milchsäure produziert wird als mit den anderen Methoden überhaupt möglich ist. Dieses Training nennt sich unglücklicherweise Milchsäure-Training, hierbei werden die Gewichte langsam gehoben und schnell gesenkt.
Der Grund dieses Prinzips liegt darin, dass Milchsäure hauptsächlich bei der konzentrischen oder positiven/hebenden Bewegung produziert wird und weniger bei der exzentrischen oder negativen/senkenden Bewegung, deshalb konzentrieren wir uns auf die Positiven und eliminieren die Negativen so gut wie möglich.
Die positive Bewegung (eine Wiederholung) dauert also etwa 4 Sekunden und die negative Bewegung so schnell wie möglich, aber trotzdem sicher.
Wenn du also Kniebeugen machst, gehst du sehr schnell in die Knie und kommst langsam hoch. Bei der Schulterpresse würdest du die Hanteln bspw. schnell runterlassen und langsam wieder hoch drücken für ca. 4-6 Sekunden.
So wird dein Körper gezwungen extrem viel Milchsäure zu produzieren.
Mehr Milchsäure –> mehr Wachstumshormon –> weniger Cortisol –> weniger Bauchfett
Das ist aber nicht die einzige Lösung. Insgesamt sind es 3 Hormone, welche bekämpft werden
müssen.
Estrogen, „Mannerbrüste“ und Unterkörper-Fett (wird mit Dichte-Training und Testosteron bekämpft)
Insulin und deine Schwimmringe (wird mit dynamischem Training und dem IGF-1 bekämpft)
Und natürlich Cortisol und Bauchfett (wird mit Milchsäure-Training und dem Wachstumshormon bekämpft)
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