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Die Entscheidung, in TextLoft ein Blog zu eröffnen, ist das Ergebnis langer Überlegungen, heftiger Dispute mit Freunden und Bekannten und einer sehr bewussten theoretischen Auseinandersetzung mit den Grenzen, Schwächen und negativen Aspekten eines solchen Mediums.
To Blog or Not to Blog, es war wirklich die Frage - die Antwort zu finden war nicht leicht. Es galt zu entscheiden, ob ein solcher Schritt überhaupt sinnvoll, notwendig und wünschenswert war, zudem was ein Blog auf TextLoft leisten sollte und darstellen konnte, und was es wiederum auf gar keinen Fall sein wollte.
TEXTLOFT - DAS BLOG beruht nicht auf einem nabelschauartigen Bedürfnis, allen und jedem Privates zu erzählen oder um jeden Preis zu veröffentlichen, und auch nicht auf dem Irrglauben, hier würden die unentbehrlichsten Texte publiziert, die das Web oder die Welt je gesehen hat. Es ist weder aus dem Drang entstanden, mit vermeintlich fundierten und wichtigen Ansichten und Gedanken im journalistischen Sinne an die Öffentlichkeit gehen zu wollen, noch ist es als Tagebuch zu verstehen. Eine Plattform zur Unternehmenskommunikation, ein Ersatz für Newsletter und Firmenzeitung ist es genau so wenig. Eine versteckte Form des Selbstverlags und ein Austauschforum ist es schon gar nicht.
TEXTLOFT - DAS BLOG versteht sich als Katalog, als Musterbuch, als textlicher Rundgang. Daher berühren die Beiträge die unterschiedlichsten Themen. Es soll aufzeigen, welche Texte tagtäglich im virtuellen Raum von TextLoft entstehen. |