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Was ist eigentlich eine Debit Card?

Hierbei handelt es sich um eine Karte, mit der der Inhaber am Zahlungsverkehr teilnehmen kann. Die bekannteste Karte ist die Maestro Karte, die früher EC Karte genannt wurde.
Die Definition bzw. der Begriff Debit Card ist: Eine an ein Konto gebundenen Zahlungsverkehrskarte.

Auch bei den Kreditkarten gibt es Debit Cards. Bei diesem Kartentyp werden, anders als bei den ähnlichen Charge Cards, bei der die monatlichen Umsätze gesammelt werden, die Beträge zeitnah wie bei einer EC-Karte einzeln per Lastschrift vom Girokonto abgebucht. Die Debit Kreditkarte, wie diese Karten im Denglisch bezeichnet werden ist für den Kartenausgeber insofern risikolos, da der Kunde seine Bonität nicht überziehen kann, er bekommt also keinen Kredit. Sollte mal eine Rechnung nicht eingelöst werden, so wird die Karte sofort gesperrt. Also handelt es sich bei der Debit Card eher um eine bessere EC-Karte als um eine Kreditkarte. Da diese Karte aber über alle Zahlungsfunktionen einer normalen Kreditkarte verfügt, gibt es auch keine Probleme bei der weltweiten Akzeptanz.

Welche Angebote gibt es auf dem Markt?

  • Comdirect VISA: dauerhaft kostenlos mit kostenlosem Girokonto, auch im Ausland kostenlos Bargeld abheben
  • ING DiBa Kreditkarte, VISA: dauerhaft kostenlos mit kostenlosem Girokonto, kostenlos im Euro-Raum an VISA Geldautomaten Geld abheben
  • 1822direkt Kreditkarte, Mastercard: im 1. Jahr umsonst, weiterhin umsonst ab 3000 € Kartenumsatz, sonst 49 € Jahresgebühr, weltweit kostenlos Bargeld abheben
  • Netbank MasterCard: im 1. Jahr kostenlos, wenn Kontonutzung als Gehaltskonto, Jahresgebühr später 0 - 20 €, je nach Kartenumsatz, 5 X pro Monat kostenlos Geld abheben
Bei vielen Banken wird eine kostenlose Kreditkarte nur als Debit Card und oft in Verbindung mit einem kostenlosen Girokonto angeboten. Wichtig ist darauf zu achten, dass das Angebot dauerhaft kostenlos und ohne weitere Bedingungen ist. Ansonsten könnte es nach einiger Zeit teuer werden, wenn die Karte z.B. an einen gewissen Mindestumsatz gebunden ist oder nicht überall kostenlose Abhebungen möglich sind. Wenn die unterschiedlichen Angebote gründlich verglichen werden, kann diese Karte eine gute Alternative zu einer EC-Karte sein, vor allem weil sie auch bei bestehender Arbeitslosigkeit, Schulden oder Schufa-Einträgen beantragt werden kann. In der Regel ist eine Ablehnung eines Antrags äußerst unwahrscheinlich. Besonders beliebt ist diese Kreditkarte vor allem bei Schülern und Azubis, die dadurch eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit haben.