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Geschlossenen Immobilienfonds als Kapitalanlage

Immobilien sind in Deutschland als Wertanlage seit Jahrzehnten begehrt. Sei es als Selbstnutzer oder als Investment, legen viele Bürger Kapital in Immobilien an. Eine besondere Form in Immobilien zu investieren sind geschlossene Immobilienfonds.

Aktuelle Probleme bei geschlossenen Immobilienfonds

Im Zuge der weltweiten Finanzkrise sind auch die geschlossenen Immobilienfonds in Schwierigkeiten geraten, obwohl sie jahrelang als sichere und ertragreiche Anlageform galten. Bei diesen Fonds kann im Gegensatz zu offenen Fonds nur in einem eng begrenzten Platzierungsraum investiert werden und der Anteilseigner wird zum Mitunternehmer des Fonds mit allen Chancen und Risiken, die sich daraus ergeben können. Aktuelle Probleme bei diesen geschlossenen Immobilienfonds ergeben sich daraus, dass sich kaum noch Käufer finden. Dies liegt an den enormen Verlusten, die dieses Segment in den letzten Jahren generiert hat. Zudem sind auch die Sachwerte hinter diesen Fonds eingebrochen. So haben sich die Immobilienpreise noch längst nicht wieder auf das Niveau vor der Krise erholt. Einige geschlossene Fonds wurden aufgrund des geringen Käuferinteresses ganz vom Markt genommen oder werden durch die Kreditverknappung der Banken gar nicht erst aufgelegt. Letztlich kommt noch die negative Berichterstattung dazu, welche diese relativ sichere Anlageform in eine Reihe mit hochspekulativen Formen wie Zertifikaten und Kreditausfallversicherungen stellt.

Worauf sollten Privatanleger bei einem Investment in einen geschlossenen Immobilienfonds achten?

Privatanleger sollten sich bei der Wahl eines passenden Fonds von verschiedenen Gesichtspunkten leiten lassen. Zum einen sind Fonds mit einer hohen Bilanzsumme sowie mit regelmäßigen und positiven Leistungsbilanzen grundsätzlich als Investment geeignet. Dazu muss man sich bewusst machen, dass die Beteiligungen sehr lange Laufzeiten haben und sehr hoch sind. Nur Anleger, die längerfristig auf diese liquiden Mittel verzichten können, sollten in geschlossene Fonds investieren. Die aktuellen Probleme bei geschlossenen Immobilienfonds in Deutschland sind dabei nicht so gravierend wie international. Deutsche Fonds können insbesondere mit der steuerfreien Veräußerung der Objekte nach der zehnjährigen Spekulationsfrist punkten. Diesen Vorteil sollte sich der Privatanleger sichern.
Ein online Vergleich zu aktuellen Problemen mit geschlossenen Immobilienfonds lohnt sich dabei allemal. So sorgen die Regelungen zur Bilanzveröffentlichung für ein hohes Maß an Transparenz und online lassen sich bequem die anfallenden Verwaltungskosten als wichtige Größe bei der Berechnung der Rendite sowie die Anlageschwerpunkte vergleichen.
Insgesamt ist jedoch davon auszugehen, dass sich die geschlossenen Immobilienfonds wie die gesamten Finanzmärkte auch wieder erholen und dann wieder eine echte Alternative darstellen

Werterholung im wirtschaftlichem Aufschwung.

Bei den Immobilien, besonders auch bei den Büroimmobilien ist seit Ende 2010 eine leichte Erholung beim Preisniveau festzustellen. Auch die Mieten ziehen wieder an. Bedingt durch die relativ hohe Inflationsrate in Deutschland und den Turbulenzen auf den Finanzmärkten, kaufen Investoren wieder Immobilien. Auch aus dem Ausland ist ein verstärktes Interesse von Immobilienfonds für Gewerbeobjekte und Wohnungen on Block zu verzeichnen. Dies dürfte auch den Beständen der geschlossenen Immobilienfonds zu Gute kommen.