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Private Krankenkasse Vergleich - finden Sie Ihr bestes PKV Angebot

Seit dem 01. Januar 2009 besteht in Deutschland die Pflicht zur Krankenversicherung. Für den Versicherungsnehmer kommt die Mitgliedschaft bei der gesetzlichen Krankenversicherung oder der Privaten Krankenversicherung in Frage. Arbeitnehmer mit einem jährlichen Bruttoarbeitsentgelt unterhalb der Versicherungspflichtgrenze – die für das Jahr 2011 voraussichtlich bei 49.500 Euro jährlich oder 4.125 Euro monatlich liegen wird – sind in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert, ebenso ihre Familienangehörigen ohne eigenes Einkommen. Die Bundesregierung hat mit dem neuen Versicherungsgesetz den Wechsel zur Privaten Krankenversicherung deutlich erleichtert.

Bei Selbständigen oder Arbeitnehmern mit einem jährlichen Bruttoarbeitsentgelt von über 49.500 Euro besteht die Möglichkeit, sich wahlweise freiwillig für eine gesetzliche Krankenversicherung zu entscheiden oder in die private Krankenversicherung zu wechseln. In diesem Fall stehen sie vor der Entscheidung, welche private Krankenversicherung den passenden Tarif anbietet. Durch die abgesenkte Versicherungspflichtgrenze werden in den nächsten Wochen viele Arbeitnehmer vor dieser Wahl stehen. Dies gilt umso mehr, als dass auch die dreijährige Frist zurzeit zur Diskussion steht, nach der Arbeitnehmer bisher in drei aufeinander folgenden Jahren einen Verdient oberhalb der Versicherungspflichtgrenze vorweisen mussten, um in die private Krankenkasse wechseln zu können. Ab 2011 soll der Wechsel bereits beim erstmaligen Überschreiten dieser Grenze möglich sein.

In einem Vergleich zur privaten Krankenversicherung sollte man sorgfältig vorgehen, denn eine Krankenversicherung sollte langfristig abgeschlossen werden. Ein regelmäßiger Wechsel ist schon aufgrund der mit dem Alter steigenden Versicherungsbeiträge nicht ratsam. Außerdem werden die Verträge meist mit einer Mindestlaufzeit von zwei Jahren abgeschlossen, so dass ein sofortiger Wechsel des Versicherers auch bei einem unpassenden Tarif nicht in Frage kommt. Weitere Informationen findet der Verbraucher auch bei Google unter http://www.google.de/search?q=private Krankenkasse vergleich&cad=h

Wichtig bei einem Vergleich der privaten Krankenversicherung ist neben dem monatlichen Versicherungsbeitrag die Leistung des ausgewählten Tarifs. Maßgeblich sind dabei die Anforderungen, die der Versicherungsnehmer an den Tarif stellt. Ist ein geringer Monatsbeitrag unabdingbar, kann dieser mit einer hohen Selbstbeteiligung erreicht werden sowie mit Leistungen, die der gesetzlichen Krankenkasse entsprechen. Dazu gehören im stationären Bereich der Verzicht auf Wahlleistungen wie die Behandlung durch den Chefarzt und die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer. Für Arbeitnehmer, bei denen der Arbeitgeber einen Teil der Beiträge übernimmt, kann dagegen eine niedrige Selbstbeteiligung in Frage kommen oder eine gehobene Behandlung im Krankenhaus. Sie führen durch die höhere Leistung des Versicherers zu höheren monatlichen Beiträgen.

Mit dem neuen Jahr haben viele Versicherte wieder die Möglichkeit einen Wechsel zur Privaten Krankenversicherung vorzunehmen. Das will gut überlegt sein, denn die Tarife der einzelnen Anbieter unterscheiden sich sehr, allerdings auch die Leistungen. In manchen Fällen tut es auch schon eine Zusatzversicherung die zusätzlich zur bestehenden Versicherung abgeschlossen wird. Ein Beispiel dafür ist die Zahnzusatzversicherung.